GdP-Bundespolizei trifft SPD-Politiker Oppermann; Bund

GdP-Bundespolizei trifft SPD-Politiker Oppermann

Über die Situation der Beschäftigten in der Bundespolizei hat sich der SPD-Politiker Thomas Oppermann bei der GdP informiert. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD Bundestagsfraktion traf Sven Hüber und Jörg Radek vom Vorstand des GdP-Bezirks Bundespolizei anlässlich der Sitzung des Bundestagsinnenausschusses, der sich mit einem Gutachten zur Evaluation der Neuorganisation der Bundespolizei befasste. Das Gutachten bewertet im Auftrag des Bundesinnenministeriums die größte Polizeireform des Bundes. Die Bundespolizei bekam 2008 eine neue Struktur in deren Folge ein Bundespolizeipräsidium in Potsdam eingerichtet sowie regionale Inspektionen gebündelt wurden.

Hüber und Radek erklärten, dass die Bundespolizei attraktiver werden und sich die Zufriedenheit mit dem Beruf verbessern müsse, um Nachwuchs zu gewinnen. Sie verdeutlichten zudem, dass sich die Polizeiarbeit gerade aufgrund zunehmender illegaler Einwanderung nach Deutschland und dem Anstieg von Eigentums- und Drogendelikten in Berlin und anderen Großstädten neuen Herausforderungen ausgesetzt sehe. Diese Entwicklung sei auf die Öffnung der europäischen Grenzen zurückzuführen. Das Schengener Kontrollsystem funktioniere nicht ausreichend, sagten sie. Mit dem Schengener Abkommen entfielen die Personenkontrollen an den europäischen Binnengrenzen der Mitgliedsstaaten. Die Gesprächsteilnehmer vereinbarten, den Austausch fortzuführen.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2013

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