Tarifverhandlungen zwischen EVG und DB AG; Bahn

Tarifverhandlungen zwischen EVG und DB AG

EVG und Deutsche Bahn verhandeln derzeit über die Fortschreibung des Branchentarifvertrags für den Schienenpersonen-Nahverkehr, der nach zwei Jahren Ende Januar ausgelaufen ist. Nach einem ersten Angebot des Arbeitgebers, das eine Erhöhung von 2,4 Prozent ab Mai 2013 und 2,0 Prozent ab April 2014 sowie eine Einmalzahlung von 400 Euro und eine höhere betriebliche Altersvorsorge vorsieht, sind rund 1.000 Beschäftigte am 18. März 2013, in einen nahezu flächendeckenden Warnstreik getreten, um ihrem Unmut über das Angebot Ausdruck zu verleihen. „Unser Protest ist eine deutliche Aufforderung, das vorliegende Angebot ordentlich aufzustocken“, sagte die stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Regina Rusch-Ziemba.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 130.000 Beschäftigten der Deutschen Bahn einen Gehaltszuwachs von 6,5 Prozent mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Verhandlungen wurden am Tag des Warnstreiks fortgesetzt, weshalb die Deutsche Bahn mit Unverständnis auf die Streiks reagierte. „Es sei absurd, jetzt zu streiken, nachdem über das aktuelle Lohnangebot der DB noch gar nicht verhandelt worden sei“, sagte eine DB-Sprecherin. Die Bahn wolle versuchen, die Streikauswirkungen für die Reisenden möglichst gering zu halten.

Verhandelt wird parallel auch für 7.000 Beschäftigte der Bahn-Konkurrenten Abellio, Benex, Hessische Landesbahn, Keolis, Netinera und Veolia, die eine gemeinsame Verhandlungsführung haben.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2013

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