Unverständnis über Berechnung zu Stelleneinsparung; Sachsen-Anhalt

Unverständnis über Berechnung zu Stelleneinsparung

Die GEW kritisiert die Berechnungen von Sachsen-Anhalts Finanzminister zu Einsparungen durch Schulschließungen. Der Landesvorsitzende Thomas Lippmann empfahl: „Der Finanzminister sollte selbst noch einmal die Schulbank in einer Grundschule für einige Mathematikstunden drücken.“ Jens Bullerjahns (SPD) Zahlenspielereien würden „jedem mathematisch einigermaßen gebildeten Menschen die Tränen in die Augen treiben“, sagte Lippmann. Nach Berechnung der GEW würde jede geschlossene Zwergschule, also Grundschulen mit weniger als 60 Kindern, zwei Lehrerstellen einsparen. Sollten tatsächlich 60 bis 80 dieser kleinen Schulen in den nächsten Jahren geschossen werden, läge die Einsparung bei etwa 150 Stellen. „Wie der Finanzminister auf sein Rechenergebnis mit Einsparungen von 300 bis 400 Lehrerstellen kommt, sollte er unbedingt einmal offenlegen“, fordert Lippmann. Laut Kultusministerium sollen an Grundschulen ab dem Schuljahr 2014/15 mindestens 60 Kinder unterrichtet werden, in dünn besiedelten Gebieten 52.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2013

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