Geld für Tarifsteigerungen an Hochschulen gefordert; Thüringen

Geld für Tarifsteigerungen an Hochschulen gefordert

ver.di sieht einzelne Hochschulstandorte in Thüringen in Gefahr. Die Finanzmittel seien angesichts steigender Kosten und des Sparkurses der Landesregierung völlig unzureichend, kritisiert die Gewerkschaft. Die Landesregierung hat den Hochschulen Einsparungen von jährlich zehn Prozent ihrer Kosten vorgegeben. Nach Angaben von ver.di muss die Universität Jena allein für Strom 500.000 Euro mehr als in vergangenen Jahren zahlen. Hinzu kämen Mehrausgaben der Hochschulen durch Tarifsteigerungen für die Landesbeschäftigten, über die ab Ende Januar verhandelt wird. „Es war ein fataler Fehler, in der Rahmenvereinbarung zur Hochschulfinanzierung die jährlich notwendigen Steigerungen der Gehälter nicht zu berücksichtigen“, sagt ver.di-Fachbereichsleiterin Anne Voß. „Wenn die Kosten den Hochschulen nicht zusätzlich erstattet werden, so wird sich binnen kurzem die Standortfrage stellen. Nicht alle Hochschulen werden in der Lage sein, das Defizit durch Einsparungen abzufangen.“

Quelle: Beamten-Magazin 01/2013

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