DGB fordert Geld für mehr neue Stellen; Nordrhein-Westfalen

DGB fordert Geld für mehr neue Stellen

Der DGB-Vorsitzende von Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung aufgefordert, mehr gegen die Personalknappheit im öffentlichen Dienst zu tun. Es reiche bei weitem nicht aus, dass sie in den meisten Ressorts darauf verzichte, pauschal Stellen einzusparen, sagte Andreas Meyer-Lauber anlässlich der öffentlichen Anhörung zum Personalhaushalt 2013. Lauber forderte mehr Geld, damit Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen, Finanz-, Justiz- und Arbeitsschutzverwaltung sowie die Polizei ihre Aufgaben optimal erfüllen können. Besonders vermisst der DGB neue Stellen, damit die Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes überprüft werden kann. Lediglich zwei von zwölf vorgesehenen Stellen seien geschaffen worden. Das Gesetz soll verhindern, dass Firmen, die öffentliche Aufträge erhalten, Niedriglöhne zahlen. Meyer-Lauber zufolge haben der stete Stellenabbau unter der Regierung von Jürgen Rüttgers (CDU) und regelmäßiger Aufgabenzuwachs zu einer extremen Arbeitsbelastung in weiten Teilen des öffentlichen Dienstes geführt. Hohe Krankenstände und eine besorgniserregende Altersstruktur seien die Folge. Nach Angaben des DGB scheiden in den nächsten 15 Jahren 144.000 Landesbeschäftigte wegen Erreichen der Regelaltersgrenze aus.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2013

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