GdP prangert zu hohe Belastung der Polizei an; Hessen

GdP prangert zu hohe Belastung der Polizei an

Hessens Polizistinnen und Polizisten arbeiten hart an der Grenze ihrer Belastungsfähigkeit. Darauf macht der GdP-Landesvorsitzende Jörg Bruchmüller aufmerksam. Er beklagt eine steigende Zahl an psychisch und psychosomatischen Krankheitsausfällen als Folge. „Diese Zustände sind auf Dauer nicht mehr hinnehmbar", warnte Bruchmüller. „Allein die immer weiter wachsenden Überstundenberge in Verbindung mit der unsäglichen 42-Stunden-Woche sind Beleg für den Personalmangel." Bei einer 42-Stunden-Woche hätten die Kolleginnen und Kollegen im Wechselschichtdienst zu

Foto: digitalstock.de/ C. Schwier

wenige Erholungsphasen. Noch dazu würden sie „lächerlich entlohnt", kritisierte Bruchmüller. „Für einen Nachtdienst in Hessen erhält ein Kollege nicht einmal halb so viel wie der gleiche Kollege in Bayern", berichtet er. Der Gewerkschafter fordert zudem höhere Erschwerniszulagen für Dienste zu ungünstigen Zeiten. Diese seien seit 2004 unverändert. Die GdP erwarte von der Landesregierung eine angemessene Wertschätzung der Polizeiarbeit. Die beabsichtigten Stellenhebungen in den Besoldungsgruppen A 9 und A 10 lösten das Problem nicht. Vielmehr seien Beförderungen oberhalb von A 11 dringend geboten.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2013

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