ver.di: Neuer Hauptpersonalrat muss für Nachwuchs kämpfen; Berlin

ver.di: Neuer Hauptpersonalrat muss für Nachwuchs kämpfen

Im neu gewählten Berliner Hauptpersonalrat behalten Mitglieder aus Gewerkschaften des DGB die Mehrheit. Die Liste von ver.di, GdP und GEW stellt 22 der 31 Personalräte, jeweils elf Beamte und Arbeitnehmer. Sie vertreten die rund 70.000 Beamten und 56.000 Tarifbeschäftigten bei den Behörden und Einrichtungen des Landes. „Auf den Hauptpersonalrat kommen in der neuen Wahlperiode große Aufgaben zu, die vor allem in der Bewältigung des demografischen Wandels bestehen“, sagt die stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin Astrid Westhoff. In den kommenden vier Jahren werden nach ihren Angaben mindestens 16.000 Neueinstellungen erforderlich, da viele Beschäftigte in den Ruhestand gehen. Es sei jedoch nicht erkennbar, dass die politisch Verantwortlichen rechtzeitig für Fachkräfte-Nachwuchs sorgen. Daher fordert Westhoff: „Jetzt muss gegen die Widerstände einer unkoordinierten Sparpolitik dafür gekämpft werden, dass der Berliner öffentliche Dienst eine gute Zukunftschance erhält und arbeitsfähig bleibt.“

Quelle: Beamten-Magazin 01/2013

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