Weitere Einschnitte bei Berufseinsteigern geplant; Baden-Württembert

Weitere Einschnitte bei Berufseinsteigern geplant

Baden-Württemberg will mit Einsparungen bei den Personalausgaben dem Ziel eines Haushalts ohne Defizit näher kommen. Die Ausgaben für Personal sind nach Einschätzung der Landesregierung mit 40 Prozent am Gesamtetat zu hoch. Bei den Beamtinnen und Beamten will die Landesregierung bei den Berufseinsteigerinnen und -einsteigern sparen. Das Grundgehalt in den Eingangsämtern der Besoldungsgruppen A 9 und A 10 soll laut Haushaltsplan für 2013/2014 um vier Prozent sinken.

  

Beschäftigte in den höheren Besoldungsgruppen sollen noch stärker verzichten als bisher, die Absenkung beträgt acht statt vier Prozent. Der DGB warnt, dadurch würde die Attraktivität insbesondere von Berufen sinken, die eine akademische Ausbildung voraussetzen. Die Absenkung sei damit kontraproduktiv für die Gewinnung von Fachkräften. Ebenso scharf kritisiert der DGB die im Haushaltsbegleitgesetz geplanten Einkommensverschlechterungen für Lehrer. Die Landesregierung will das Beförderungsamt in A 13 an Haupt- und Werkrealschulen sowie das Beförderungsamt bei Schulleitungsämtern abschaffen und die 2011 eingeführte Zulage für Konrektoren zurücknehmen. Der DGB sieht darin eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung der Grund-, Haupt- und Sonderschullehrer im Sekundarbereich I.

Quelle: Beamten-Magazin 11.-12/2012

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019