GEW: Lehrer nicht nur mit Verbeamtung locken; Mecklenburg-Vorpommern

GEW: Lehrer nicht nur mit Verbeamtung locken

Eine Expertengruppe hat Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister erste Vorschläge dazu unterbreitet, wie der Lehrerberuf attraktiver werden könnte. Die Ergebnisse seien „wichtige Bausteine zur Verbesserung der beruflichen Situation der Lehrkräfte im Land“, urteilte Kerstin Morawetz von der GEW, die in der Arbeitsgruppe vertreten ist. Nun gehe es darum, Zeitschienen für die Umsetzung einzelner Maßnahmen zu erarbeiten. Die GEW fordert die Landesregierung auf, beschäftigungspolitische Punkte wie die Gestaltung der Arbeitszeit, Teilzeit, Altersteilzeit und Qualifizierung in einem Tarifvertrag zu regeln. Vorschläge zu Veränderungen im Referendariat begrüßte Morawetz. Vorverträge auszugeben sei eine gute Möglichkeit, um Anreize für die Ausbildung im eigenen Bundesland zu setzen. Die GEW fordert seit langem, die Ausbildungszeit als volle Berufserfahrung anzuerkennen. In der Frage der Verbeamtung greift die Diskussion laut Morawetz bisher zu kurz. Sie dürfe nicht nur auf die Berufsanfängerinnen und -anfänger gerichtet bleiben. Es gehe um mehr, als junge Lehrerinnen und Lehrer durch Verbeamtung ins Land zu locken. Auch die Rahmenbedingungen müssten stimmen. Die GEW fordert für Verbeamtungen eine möglichst hohe Alterseinstiegsgrenze.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2012

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