GEW fordert mehr Geld für Bildung; Bremen

GEW fordert mehr Geld für Bildung

In die Kritik an mangelnder Lehrerversorgung in Bremen hat sich Senatspräsident Jens Böhrnsen (SPD) eingeschaltet. In einem Gespräch mit der GEW und dem Personalrat Schulen forderten die Vertreter der GEW einen höheren Bildungsetat und mehr Lehrerstellen. Die Lehrerversorgung müsse durch 500 zusätzliche Stellen und die Aufhebung der Kürzungsquote von 1,2 Prozent an die Berlins angeglichen werden. Die für dieses Jahr bewilligten 150 Lehrerstellen müssten im Haushalt abgesichert werden, forderten die Gewerkschafter. Eine Gegenfinanzierung durch zusätzliche Kürzungen im Jahr 2013 sei unverantwortlich. Die GEW-Delegation schilderte Böhrnsen, dass in diesem Schuljahr zu wenig Unterricht stattfinde und machte auf drohende Lücken bei Krankheit von Lehrkräften und im kommenden Schulhalbjahr aufmerksam. Dann soll laut Bildungssenatorin der Großteil der Lehrerinnen und Lehrer, die in Pension gehen, nicht durch Neueinstellungen ersetzt werden. Böhrnsen sagte zu, dass der Senat den Bildungsetat prüfen werde.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2012

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