Tausende Menschen fordern gerechte Staatsfinanzierung; Aktion

Tausende Menschen fordern gerechte Staatsfinanzierung

Bei bundesweiten Aktionen haben mehr als 40.000 Menschen eine solidarische Finanzierung des Gemeinwesens gefordert. Sie traten dafür ein, dass vermögende Menschen stärker zu den Einnahmen des Staates beitragen – durch eine einmalige Vermögensabgabe und eine Vermögenssteuer. „Denn ob fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken, mangelhafter Nahverkehr oder so genannte freiwillige soziale Leistungen – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen", erklärten die Initiatoren des Aktionstages am 29. September. Unter dem Motto „Umfairteilen" hatte das Bündnis in 40 Städten zu Kundgebungen, Protesten und Diskussionen

  

gegen Sozialabbau und soziale Ungleichheit eingeladen. Ihm gehören die GEW, die DGB Jugend, ver.di, Sozialverbände, politische sowie religiöse und studentische Gruppen an. Nach Angaben der Veranstalter verfügt ein Prozent der reichsten Bundesbürgerinnen und -bürger über ein Privatvermögen, das alle Schulden von Bund, Ländern und Kommunen übersteigt. Das private Nettovermögen in Deutschland habe sich seit 1992 mehr als verdoppelt - auf rund zehn Billionen Euro. Unterstützer können im Internet unterzeichnen: www.umfairteilen.de

Quelle: Beamten-Magazin 10/2012

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