GEW: Landesregierung trickst bei Lehrerversorgung; Niedersachsen

GEW: Landesregierung trickst bei Lehrerversorgung

Die GEW Niedersachsen wirft der Landesregierung vor, die Schulstatistik mit Tricks zu schönen. Die Schulen seien noch weit davon entfernt, wieder die Lehrerversorgung zu bekommen, die in den 1990er Jahren üblich war. „Nur Tricks führen zur besten Schüler-Lehrer-Relation aller Zeiten“, kritisierte der Landesvorsitzende Eberhard Brandt. Tausende Stellen aus der Statistik stünden den Schulen nicht für Unterricht zur Verfügung. Brandt zufolge werden sie gebraucht, um die Überstunden auf den Lehrerarbeitszeitkonten zurückzugeben. Die Bedingungen an Gesamtund Realschulen, Gymnasien sowie berufsbildenden Schulen seien wesentlich schlechter als vor dem Regierungsantritt der schwarzgelben Koalition im Jahr 2003. Die Klassen seien deutlich größer. Klassen mit mehr als 28 Schülerinnen und Schülern seien bis dahin an Gymnasien und Gesamtschulen eine Ausnahme gewesen. In der aktuellen Statistik sei mehr als die Hälfte der Klassen so groß.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2012

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