Finanzminister will Stellenzuwachs wieder einsparen; Hessen

Finanzminister will Stellenzuwachs wieder einsparen

Pläne zum weiteren Stellenabbau in Hessen sind aus Sicht des DGB ein Schlag ins Gesicht der Landesbeschäftigten. Kai Eicker-Wolf, Referent für Finanzpolitik, wies den von der Landesregierung angekündigten Abbau in der Verwaltung als inakzeptabel zurück. „Schon in den vergangenen Jahren ist die Belastung der Landesbeschäftigten durch Arbeitszeitverlängerung und Stellenstreichungen gestiegen, und die Landesregierung will von ihrem Weg in den Magerstaat auf Kosten der Landesbeschäftigten ganz offensichtlich nicht abweichen.“ Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) will über das in der Koalitionsvereinbarung festgelegte Ziel hinaus noch einmal 1.200 Stellen einsparen. Der Personalzuwachs an Schulen müsse durch Einsparungen in der Verwaltung ausgeglichen werden. Trotz des 2012 eingeleiteten Abbaus seien die Personalausgaben auf Rekordniveau, sagte Schäfer bei der Vorstellung des Etatentwurfs für 2013/2014. Seinen Angaben zufolge wachsen sie von 8,08 Milliarden Euro in diesem auf 8,61 Milliarden Euro im Jahr 2014 an. Gründe seien höhere Ausgaben für Beihilfe und Versorgung sowie Gehaltssteigerungen.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2012

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