Zahl der Versorgungsempfänger bei Bund, Ländern und Gemeinden von 1994 bis 2012; Zahlen, Daten, Fakten

Zahl der Versorgungsempfänger bei Bund, Ländern und Gemeinden von 1994 bis 2012

  

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte, stieg die Zahl der Versorgungsempfängerinnen und -empfänger in Bund, Ländern und Kommunen gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent. Den stärksten Zuwachs hatten erneut die Länder mit 4,1 Prozent auf rund 565.800 Personen zu verzeichnen. Beim Bund betrug der Anstieg 1,1 Prozent auf rund 128.700 Personen. Für die Gemeinden wurde ein Zuwachs um 2,0 Prozent auf rund 77.500 Pensionärinnen und Pensionäre registriert.

Zu den Anfang Juli veröffentlichten Daten sagte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende: „Es ist keine Überraschung, dass die Zahlen der Pensionärinnen und Pensionäre steigt. Schon seit langem ist bekannt, dass der demographische Wandel auch den öffentlichen Dienst betrifft. Fast 40 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind älter als 50, mit steigender Tendenz. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten beträgt schon jetzt rund 45 Jahre, und wird sich durch den andauernden Personalabbau noch erhöhen", zählte Sehrbrock die Fakten auf. „Der DGB fordert seit langem ein Ende des Personalabbaus im öffentlichen Dienst", hob Sehrbrock hervor. Der DGB fordert, Nachwuchskräfte einzustellen und das vorhandene Potenzial stärker zu nutzen und zu fördern.

Quelle: Beamten-Magazin 07/08.2012

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