Beck: Beamte werden nicht ungerecht behandelt; Rheinland-Pfalz

Beck: Beamte werden nicht ungerecht behandelt

Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck (SPD), hat Einsparungen beim Landespersonal verteidigt. Beck antwortete der GEW auf ihre Postkartenaktion für eine gerechte Beamtenbesoldung und die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten. Das Land sei durch die Schuldenbremse gehalten, seinen Haushalt ab 2020 ohne Aufnahme von Krediten aufzustellen, schrieb Beck. Besoldungs- und Versorgungsanpassungen müssten sich an dieser Realität ausrichten. Beck räumte ein: „Sicherlich sind Gehaltszuwächse von fünfmal ein
Prozent bis zum Jahre 2016 dabei nicht populär und mancherlei unerfüllt gebliebene Erwartung bleibt zurück." Die Anpassungen seien aber kein Sonderopfer oder gar eine ungerechte Behandlung. „Unsere Beamtinnen und Beamten werden weiterhin an der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse teilhaben", versprach Beck. Für die GEW ist diese Antwort nicht akzeptabel. „Wir können nach wie vor nicht nachvollziehen und schon gar nicht akzeptieren, dass die rheinland-pfälzischen Beamtinnen und Beamten mit weiterhin einem Prozent Gehaltszuwachs und einem damit verbundenen Reallohnverlust abgespeist werden sollen", sagte der Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer. Die Postkartenaktion laufe weiter.

Quelle: Beamten-Magazin 07/08.2012

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019