DGB erwartet neues Dienstrecht innerhalb eines Jahres; Nordrhein-Westfalen

DGB erwartet neues Dienstrecht innerhalb eines Jahres

Der DGB fordert die neue Regierung in Nordrhein-Westfalen (NRW) auf, das Dienstrecht der Beamtinnen und Beamten schnell zu modernisieren. „Die neue Landesregierung muss sich zügig und beherzt an die Reform des Dienstrechts machen“, sagte der Landesbezirksvorsitzende Andreas Meyer-Lauber. „Wir erwarten, dass der Reformprozess innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden kann.“ Schnelles Handeln sei notwendig, da ein leistungsfähiges NRW auf eine Modernisierung des Dienstrechts angewiesen sei. Das aktuelle Dienstrecht sei in vielen Teilen veraltet und unterstütze die Beschäftigten nicht optimal bei der Bewältigung der ständig steigenden Aufgaben, sagte Meyer-Lauber. Er verlangte, dass „das undurchlässige Laufbahnrecht“ ebenso geändert wird wie „die mangelnde Durchlässigkeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor“. Beschäftigte sollen einfacher zwischen öffentlichem Dienst und Privatwirtschaft wechseln können. Außerdem forderte Meyer-Lauber: „Ein Ausbau flexibler Arbeitszeitmodelle wie Lebensarbeitszeitkonten, Altersteilzeit und Tele- und Heimarbeit muss zudem dazu beitragen, dass individuelle Lebenssituationen flexibler berücksichtigt werden können. Nur so kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert werden.“

Quelle: Beamten-Magazin 07/08.2012

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019