Beamte sollen länger arbeiten; Europa

Beamte sollen länger arbeiten

Die Europäische Kommission beabsichtigt, bei den auf europäischer Ebene beschäftigten Beamtinnen und Beamten zu sparen. Dazu soll das Pensionsalter von 63 auf 65 Jahre heraufgesetzt und die Altersgrenze bei vorzeitigem Ausscheiden aus dem Dienst von 55 auf 58 Jahre angehoben werden. Wie die SPD-Europaabgeordnete Dagmar Roth-Behrendt weiter berichtet, ist auch eine Wochenarbeitszeit von 40 statt 37,5 Stunden geplant. Roth-Behrendt unterstützt den Vorschlag der Kommission zum Europäischen Beamtenstatut weitgehend, fordert jedoch Änderungen. „Gemeinsam mit anderen Fraktionen haben wir Kompromisse zu verschiedenen Einzelthemen gefunden, mit denen beispielsweise eine leistungsorientiertere Karrierestruktur geschaffen oder die Heimreisetage weiter reduziert werden“, sagt sie. Trotz des Ziels, Geld zu sparen, bräuchten die Institutionen der Europäischen Union eine „funktionsfähige und effektive Verwaltung mit hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“. Die Ausgaben für die Beschäftigten betragen nach Roth-Behrendts Aussage weniger als drei Prozent des
laufenden europäischen Haushalts. Die Reform des Beamtenstatuts von 2004 habe Einsparungen von etwa drei Milliarden Euro eingebracht und werde weitere fünf Milliarden Euro bis 2020 einsparen.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2012

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