Nachwuchskräfte machen GdP Sorgen; Sachsen

Nachwuchskräfte machen GdP Sorgen

Die Bewerbersituation bei der sächsischen Polizei wird von Jahr zu Jahr schlechter. Das stellt die GdP nach einer internen Analyse fest. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, die den Einstellungstest nicht bestehen, nehme zu. Damit werde der im Koalitionsvertrag der Landesregierung vereinbarte Korridor von 300 Neueinstellungen „zur reinen Makulatur degradiert“, kritisiert der GdP-Landesvorsitzende Hagen Husgen. „Wir brauchen qualitativ bessere Bewerber“, fordert der Gewerkschafter. Er wirft den politisch Verantwortlichen vor, der Entwicklung nur zuzusehen und „wertvolle Zeit mit leerem Geschwätz“ zu vergeuden. Die GdP führt die Situation neben der Bevölkerungsentwicklung auch auf „die fehlende Attraktivität des Polizeiberufs“ zurück. „Es gibt Einsätze ohne Pause, belastende Arbeitszyklen, fehlende freie Wochenenden – dafür aber immer mehr Einschnitte bei der Besoldung und Versorgung“, bemängelt Husgen. Er nennt das gestrichene Weihnachtsgeld und weitere Verschlechterungen, die mit der Dienstrechtsreform ab 2013 geplant seien.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2012

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