GdP: Sparvorschlag ist wirklichkeitsfremd; Nordrhein-Westfalen

GdP: Sparvorschlag ist wirklichkeitsfremd

Die GdP und der Landkreistag von Nordrhein-Westfalen weisen das Ansinnen, Kreispolizeibehörden aufzulösen, zurück. Der kommunale Spitzenverband der Landkreise und die Gewerkschaft hielten es für einen „schwerwiegenden Fehler“, die bislang eigenständigen Behörden zugunsten von größeren Einheiten aufzugeben. Das würde die Polizeipräsenz vor allem auf dem Land schwächen und zu einem „nicht akzeptablen Verlust an Sicherheit und Ordnung führen“, sagte der Vorsitzende des Polizeiausschusses des Landkreistages, Thomas Hendele. Der mit Stelleneinsparungen verbundene Vorschlag des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Reiner Priggen sei wirklichkeitsfremd. „Die Aufgaben im Verwaltungsbereich fallen doch nicht weg“, erklärte der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Adi Plickert, „sie müssen von Polizeikräften übernommen werden, die dann für ihre eigentliche Arbeit nicht mehr zur Verfügung stehen“. Priggen will durch die Zusammenlegung der Behörden 2.000 Stellen einsparen.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2012

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