Besoldung richtet sich nicht mehr nach Dienstalter; Schleswig-Holstein

Besoldung richtet sich nicht mehr nach Dienstalter

Das Grundgehalt der Beamtinnen und Beamten in Schleswig-Holstein bemisst sich künftig an der beruflichen Erfahrung. Das Kriterium des Besoldungsdienstalters entfällt mit dem neuen Besoldungs- und Versorgungsgesetz, das am 1. März in Kraft trat. In der Besoldungstabelle treten Erfahrungsstufen an die Stelle der Dienstaltersstufen. Beamtinnen und Beamte werden mit der bisher erreichten Stufe in das neue System übergeleitet. Bei Neueinstellungen kann die Zeit einer vorherigen beruflichen Tätigkeit außerhalb des öffentlichen Dienstes anerkannt werden. Das gilt auch für Zeiten der Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen. Wurden bei früheren Dienstherren Ansprüche auf Ruhegehalt erworben, können diese übernommen werden. Auch Beamtinnen und Beamte, die lange freigestellt waren, wozu auch lange Teilzeitphasen zählen, haben nun einen Anspruch auf das Mindestruhegehalt. Bisher stand ihnen nur das erdiente Ruhegehalt zu. Mit dem neuen Gesetz entstehen einheitliche landesrechtliche Grundlagen im Besoldungs- und Versorgungsrecht. Zuvor existierten bereits Vorschriften aus übergeleiteten bundesrechtlichen Bestimmungen.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2012

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