Lehrer wollen Arbeitszeit tariflich aushandeln; Mecklenburg-Vorpommern

Lehrer wollen Arbeitszeit tariflich aushandeln

Lehrerinnen und Lehrer aus Mecklenburg-Vorpommern wollen Arbeitszeit und Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf in Tarifverträgen vereinbaren. Das ist das Ergebnis einer tarifpolitischen Konferenz der GEW. Unter dem Motto „Den demografischen Wandel gestalten – Ältere entlasten, Junge motivieren“ berieten 160 Mitglieder über Möglichkeiten, um den Lehrerberuf attraktiver zu machen und formulierten Inhalte für Tarifforderungen. Die Zeit sei reif, neben Eingruppierung und Gehalt auch Arbeits- und Teilzeit sowie flexible berufliche Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten tariflich festzuhalten, sagte die Landesvorsitzende Annett Lindner. Die Lehrer verlangten vor allem, dass Tätigkeiten außerhalb des Unterrichts wie Vor- und Nachbereitung oder Elternsprechzeiten angerechnet werden. „Unsere Mitglieder haben über alle Generationen hinweg eine Tarifierung der gesamten Arbeitszeit gefordert“, teilte Lindner mit. Eine mögliche Verbeamtung stehe nicht im Vordergrund bei der Entscheidung des Nachwuchses, nach Mecklenburg-Vorpommern zu kommen. „Es geht allen um das Gesamtpaket“, sagte Lindner. Die Ergebnisse der Konferenz sollen in die Arbeit der GEW in einer Expertenkommission einfließen, die Vorschläge zur Zukunft des Lehrerberufs erarbeitet.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2012

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