Matthias Schlenzka; Referatsleiter für Beamtenrecht in der Abteilung Beamte und Öffentlicher Dienst beim DGB-Bundesvorstand; Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

2012 ist wieder einmal ein Wahljahr, ein Superwahljahr. Im Bund und in den Ländern Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen werden die Personalvertretungen neu gewählt. Doch angesichts der schwierigen Umstände, mit denen Personalräte im öffentlichen Dienst zu kämpfen haben, ist es nicht immer einfach, Beschäftigte zu motivieren, für die Personalvertretung zu kandidieren.

Die massive Einsparpolitik im öffentlichen Dienst und der jahrelange Personalabbau stellen auch Personalräte vor große Herausforderungen. Doch dem Dienstherrn ist die Personalratsarbeit häufig nur ein Dorn im Auge. Von der Belegschaft wird ihre Arbeit oft als selbstverständliche „Dienstleistung“ angesehen. Statt Anerkennung und Bestätigung gibt es von beiden Seiten häufig nur Kritik an der Arbeit des Personalrats.

Genau hier will der „Deutsche Personalräte-Preis“ ein Zeichen setzen. Ziel dieses Preises ist es, das Engagement von Personalräten zu würdigen und öffentlich zu machen. Die Zeitschrift „Der Personalrat“ lobt 2012 zum zweiten Mal den „Deutschen Personalräte-Preis“ aus. In unserem Serviceteil auf den Seiten 14 und 15 informiert Sie das „Magazin für Beamtinnen und Beamte“ darüber, wie Sie beim „Deutschen Personalräte-Preis 2012“ mitmachen können. Wir möchten Sie ermutigen, sich mit Ihren Projekten oder Initiativen zu beteiligen.

Matthias Schlenzka
Referatsleiter für Beamtenrecht in der Abteilung Beamte und Öffentlicher Dienst beim DGB-Bundesvorstand

Quelle: Beamten-Magazin 02/2012

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