Personalrat moniert zu wenige Ausbildungsplätze; Bremen

Personalrat moniert zu wenige Ausbildungsplätze

Bremen will in diesem Jahr 451 Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst anbieten. Die Ausbildungsquote steigt laut Finanzsenatorin auf 8,5 Prozent. Die Quote sei erfreulich, kommentiert der Gesamtpersonalrat (GPR). Sie dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahl der Ausbildungsplätze seit 2010 sinke. In diesem Jahr stünden 50 Stellen weniger als 2010 zur Verfügung. Angesichts des Personalbedarfs sei dieser Abbau falsch. Der Bedarf an Verwaltungsfachangestellten sei in den vergangenen Jahren stets größer als die Zahl der Auszubildenden – es solle daher deutlich mehr als die vorgesehenen 22 Plätze geben. Mit den „geplanten geringen Einstellungszahlen“ bei der Polizei werde die hohe Belastung der Beschäftigten „für die Zukunft zementiert“. Laut Planung werden 33 Anwärterinnen und Anwärter eingestellt. In der Steuerverwaltung wären laut GPR 77 Ausbildungsplätze nötig, um die durchschnittliche Personalausstattung aller Bundesländer zu erreichen. Nicht einmal die Hälfte ist vorgesehen. Im Justizvollzugsdienst soll, wie schon 2011, nicht ausgebildet werden. Der GPR warnt, dass die Angebote und Aufschlusszeiten für Gefangene nicht mehr aufrechterhalten werden können. Die Personalknappheit belaste die Beschäftigten zusätzlich, die ohnehin eine anstrengende Arbeit ausübten.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2012

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