DGB verlangt Obergrenze für Überstunden; Hamburg

DGB verlangt Obergrenze für Überstunden

Der DGB Nord befürchtet, dass die geplanten Stellenstreichungen in Hamburg zu mehr Überstunden führen werden. Ein neuer Entwurf über die Vergütung von Mehrarbeit für Beamtinnen und Beamte lässt DGB-Abteilungsleiter Carlos Sievers vermuten, „dass personelle Engpässe durch Mehrarbeit ausgeglichen werden müssen“. Der Senat will jährlich mindestens 250 Verwaltungsstellen abbauen, um den Haushalt zu konsolidieren. Der DGB fordert den Senat auf „ in allen Dienstleistungsbereichen der Stadt eine aufgabengerechte Personalausstattung zu ermöglichen“. Es genüge nicht, die Vergütung der Mehrarbeit auf 370 Stunden pro Jahr zu begrenzen. Um einen Missbrauch einzugrenzen, müsse das die Obergrenze für angeordnete Mehrarbeit sein. Sievers kritisiert außerdem, dass Mehrarbeit von Teilzeit- und Vollzeitkräften unterschiedlich vergütet werden soll. Die Regelung benachteilige vollzeitbeschäftigte Beamte. Auch für sie solle sich die Vergütung anteilig an der Besoldung bemessen und nicht nach Stundenpauschalen.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2012

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