Gewerkschaft fordert mehr Mitarbeiter für Bundesamt; Bahn

Gewerkschaft fordert mehr Mitarbeiter für Bundesamt

Das Eisenbahn-Bundesamt braucht mehr Personal. Das fordert die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft. „Die Personalsituation im EBA ist bis zum Äußersten gespannt“, schildert Vorstandsmitglied Martin Burkert die Verhältnisse. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien an der Grenze ihrer Belastbarkeit angekommen. Seit der Gründung der Behörde 1994 habe die Personalausstattung um 20 Prozent abgenommen, sagte Burkert – bei zunehmenden Aufgaben. Hinzu gekommen sei eine Kundenbeschwerdestelle und die Ausgabe von Sicherheitsbescheinigungen und Führerscheinen. „Mehr Personal würde nicht nur mehr Sicherheit bedeuten, sondern auch schnellere Abläufe“, ist der Gewerkschafter überzeugt. Er setzt sich auch dafür ein, Fachkräfte fest einzustellen, die in den vergangenen Jahren für Entlastung im EBA gesorgt hätten. Sie waren im Rahmen der Konjunkturpakete der Bundesregierung vorübergehend eingesetzt worden. „Sie haben hier Wissen erworben und auch eigenes Wissen eingebracht. Man täte gut daran, dieses Wissen langfristig zu sichern und diese Beschäftigten fest einzustellen“, betont Burkert. Um die Motivation aller Beschäftigten zu erhöhen, verlangt er eine bessere Beförderungssituation. Forderungen, dem EBA die technischen Prüfungen zu entziehen und beim TÜV anzusiedeln, wies Burkert zurück. „Das wäre das letzte, was die EBA-Beschäftigten verdient hätten: dass sie zum Dank für ihren Einsatz für die Sicherheit noch durch die Verlagerung ihrer Jobs bestraft werden.“

Quelle: Beamten-Magazin 11.-12/2011

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