DGB will sich gegen weiteren Stellenabbau wehren; Hamburg

DGB will sich gegen weiteren Stellenabbau wehren

Als „klare Kampfansage“ hat der DGB Nord Äußerungen des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz (SPD) zum Stellenabbau aufgenommen. Schon die bisher bekannten Planungen, 250 Verwaltungsstellen pro Jahr zu streichen, vergleicht der Vorsitzende Uwe Grund mit der Einsparung eines mittelgroßen Konzerns. Bis zur Einführung der Schuldenbremse, die ab 2020 die Länder verpflichtet, keine neuen Schulden aufzunehmen, sollen 2.500 Stellen wegfallen. „Dass nun sogar noch mehr dazu kommen sollen, betrachten die Beschäftigten im öffentlichen Dienst und ihre Gewerkschaften als eine klare Kampfansage, und wir werden uns mit allen Kräften dagegen wehren“, erklärt Grund. Scholz will durch Fluktuation frei werdende Stellen nicht neu besetzen und so die Zahl der Beschäftigten reduzieren. Die Einsparungen würden den Druck auf bestimmte Bereiche in den Behörden und Verwaltungen erhöhen, warnt Grund. Denn Schule, Polizei, Universität, Jugendhilfe seien vom Abbau ausgenommen. An Scholz richtet er den Hinweis, mit Sparen und Stellenabbau seien die Finanzprobleme der Stadt nicht zu lösen. „Was nötig ist, sind Strategien für eine wirksame Einnahmeverbesserung.“

Quelle: Beamten-Magazin 09/2011

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