GdP warnt vor Lücken in der Altersversorgung; Sachsen

GdP warnt vor Lücken in der Altersversorgung

Stellenabbau und Anhebung der Lebensarbeitszeit in Sachsens öffentlichem Dienst passen für die GdP nicht zusammen. Das hat ihr Landesvorsitzender Hagen Husgen bei einer Anhörung im Finanzausschuss deutlich gemacht. Dort äußerten sich Sachverständige zum Gesetzentwurf, der das Alter zum Eintritt in den Ruhestand für Beamtinnen und Beamte heraufsetzt. Das Gesetz sieht eine schrittweise Anhebung der Altersgrenze in den Jahren 2012 bis 2029 von 65 auf 67 Jahre vor. Im Polizeidienst und im Justizvollzug sind die Grenzen unterschiedlich je nach Laufbahn. Für den mittleren und gehobenen Dienst ist eine Anhebung von 60 auf 62 Jahre geplant, im höheren Dienst würde der Pensionseintritt von 60 auf 64 Jahre verschoben. Gleichzeitig sollen bis 2022 tausende Stellen entfallen. Husgen warnte vor Defiziten in der Altersversorgung. In Sachsen sei die Versorgungslücke bei 40 Jahren Arbeit für die Polizei noch immer nicht geschlossen. In den alten Bundesländern werde dann ein Pensionsanspruch von 71,75 Prozent des letzten Einkommens erreicht, in Sachsen nur 60 Prozent. Die Streichung von Sonderzahlung und Zulagen wirke sich zusätzlich dauerhaft negativ auf das Ruhegehalt aus.

Quelle: Beamten-Magazin 07.-08.2011

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