Gewerkschaft verlangt sozialere Arbeitszeiten; Bahn

Gewerkschaft verlangt sozialere Arbeitszeiten

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) fordert von der Bahn AG schnelle Lösungen für das Personal im Bordservice. „Es brennt bei vielen Themen, nicht nur bei der Arbeitszeit", deutet die EVG an. Die Gewerkschaft verlangt Dienstpläne, die auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen. Viele leiden laut EVG unter dem unregelmäßigen Wechseldienst und Wochenendarbeit. Das Computerprogramm Carmen, mit dem Dienstpläne erstellt werden, müsse entweder menschlicher werden oder es müssten mehr Menschen in die Pläne eingebunden werden, fordert die EVG. Ein ständiges Ärgernis sei das Thema „Pause auf dem Zug". Aus Sicht der Gewerkschaft ist klar, dass die Pause nicht schon am Bahnsteig beginnt, sondern erst, wenn das Bordpersonal einen Sozialraum erreicht hat. Daher möchte sie, dass ein Zeitpuffer eingeplant wird, bevor die Ruhephase beginnt. Die EVG betont: „Die DB Fernverkehr AG muss ihrer sozialen Verantwortung für die Mitarbeiter wieder stärker als bisher gerecht werden." Sie kündigt an, den Druck auf den Vorstand kontinuierlich zu erhöhen – „so lange, bis unsere Forderungen erfüllt sind".

Quelle: Beamten-Magazin 07.-08.201

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