Einschnitte bei Referendaren und der Schulaufsicht; Hessen

Einschnitte bei Referendaren und der Schulaufsicht

In Hessen deuten sich Kürzungen bei der Lehrerausbildung und der Schulverwaltung an. Ein internes Papier des Kultusministeriums mit Sparvorschlägen sieht nur noch 4.300 Referendarinnen und Referendare vor, 1.000 weniger als bisher. Auch 150 Ausbilderstellen sollen gestrichen werden, wie eine Zeitung weiter berichtet. Dadurch ließen sich den Angaben zufolge 23 Millionen Euro im Jahr sparen. Auch die Schulverwaltung ist betroffen. Statt der bisher 15 sind nur noch sechs Schulämter vorgesehen. Das Amt für Lehrerbildung soll mit dem Institut für Qualitätsentwicklung zusammengelegt und so 103 von 268 Verwaltungsstellen gestrichen werden. Der DGB Bezirksvorsitzende Stefan Körzell sieht durch die Pläne seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Es zeichne sich ab, dass die Schuldenbremse „zu einer Zukunftsbremse für die Jungen in unserem Land wird“. Sie verbietet es dem Land, neue Schulden aufzunehmen. Körzell befürchtet, dass dies erst der Anfang der Einsparungen ist. „Dazu werden auch Eingriffe bei der Infrastruktur, der öffentlichen Sicherheit und im Sozialbereich gehören.“

Quelle: Beamten-Magazin 05/2011

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