DGB fordert Vergütung; Thüringen

DGB fordert Vergütung

Der DGB fordert Thüringens Regierung auf, die Wochenarbeitszeit der Beamtinnen und Beamten sofort zu ändern. Die Stundenzahl soll per Verordnung rückwirkend ab 1. Januar auf 40 zurückgesetzt werden und nicht im Zuge eines Gesetzes. Das schreibt der DGB in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf, der Versorgung und Altersgrenzen regeln soll. Er verlangt darin auch eine finanzielle Vergütung für die zwei zusätzlich geleisteten Arbeitsstunden pro Woche. Seit 2005 beträgt die Arbeitszeit 42 Wochenstunden. Die beabsichtigte Erhöhung der Lebensarbeitszeit von 65 auf 67 Jahre ist aus Sicht des DGB unverantwortlich und soll nur dazu dienen, den Staatshaushalt auf Kosten der Beschäftigten zu sanieren. Eine „eklatante Ungleichbehandlung" sei, dass Lehrer/innen fast bis zum 68. Lebensjahr arbeiten müssten. Sie sollen erst zum Ende des Schuljahres, in dem sie die neue Altersgrenze erreichen, in Ruhestand gehen. Die Grenze für Polizistinnen und Polizisten will der DGB bei 60 Jahren belassen. Geplant ist, sie auf 62 Jahre anzuheben. Der DGB lehnt es ab, dass Beschäftigungszeiten vor dem Eintritt ins Beamtenverhältnis nicht mehr vollständig auf das Ruhegehalt angerechnet werden sollen. Es kürze die Versorgung erheblich, wenn höchstens fünf Jahre berücksichtigt würden.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2011


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