Gewerkschaften bieten freiwillige Arbeitszeitregelungen an; Sachsen

Gewerkschaften bieten freiwillige Arbeitszeitregelungen an

Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Sachsen schlagen Alternativen zur geplanten Verlängerung der Lebensarbeitszeit für Beamtinnen und Beamte vor.

In einer Stellungnahme zur Dienstrechtsreform bieten sie der Landesregierung an, über freiwillige Regelungen zu verhandeln. Das Modell soll sich an den „Tarifvertrag über flexible Arbeitszeitregelungen für ältere Beschäftigte“ in den Kommunen anlehnen. Es enthält Möglichkeiten, über die reguläre Altersgrenze für Ruheständler hinaus weiterzuarbeiten und zur Altersteilzeit. Eine längere Tätigkeit sollte sich nach Ansicht der GdP auch in einem höheren Ruhegehalt niederschlagen. Die Anhebung des Ruhestandsalters von 65 auf 67 Jahre lehnen die Gewerkschaften ab. Die Belastung der Beschäftigten wachse, zumal tausende Stellen abgebaut werden sollen. Für junge Menschen werde es schwerer, eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst zu finden. Die Gewerkschaften fordern für pädagogische Berufe eine niedrigere Altersgrenze, „die insbesondere den physischen Anforderungen an diese Berufsgruppe Rechnung trägt“. Polizistinnen und Polizisten, die etwa in Sondereinsatzkommandos besonderen Belastungen ausgesetzt sind, sollen vor dem 62. Lebensjahr abschlagsfrei ausscheiden können.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2011

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