Mirjam Muhs; Abteilung Beamte und öffentlicher Dienst beim DGB Bundesvorstand; Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in diesem Monat veröffentlichte das Bundesinnenministerium den Gesundheitsförderungsbericht 2009 für die unmittelbare Bundesverwaltung. Der Bericht gliedert sich in zwei Teile: Zunächst werden die Aktivitäten im Bereich des Gesundheitsmanagements beschrieben, anschließend gibt es einen Überblick über die Fehlzeitenstatistik. Beide Kapitel werden allerdings nicht miteinander in Beziehung gesetzt. Auffällig ist der starke Anstieg der Fehlzeitenquote von 6,51 Prozent im Jahr 2008 auf 7,08 Prozent im Jahr 2009. Ein derart starker Anstieg um 1,42 Fehltage je Beschäftigtem innerhalb eines Jahres wurde seit 1998 nicht mehr verzeichnet. Über die Gründe für den vergleichsweise hohen Krankenstand in der Bundesverwaltung kann nur spekuliert werden. Aus Sicht der Gewerkschaften setzt ein effizientes behördliches Gesundheitsmanagement jedoch die Analyse der Ursachen für krankheitsbedingte Fehltage voraus. Die wesentlichen Ergebnisse des Gesundheitsförderungsberichts stellen wir Ihnen auf den Seiten 4 und 5 vor. Auch der stellvertretende GdP-Vorsitzende, Jörg Radek, greift das Thema Gesundheitsmanagement in einem Kommentar auf Seite 6 auf: Er verweist auf die besonderen Belastungen der Beschäftigten der Bundespolizei und mahnt eine systematische Gesundheitsvorsorge an.

Außerdem sprachen wir mit dem DGB-Bezirksvorsitzenden Andreas Meyer-Lauber über die Novellierung des Personalvertretungsrechts in Nordrhein-Westfalen. Das Interview finden Sie auf Seite 16.

Mirjam Muhs
Abteilung Beamte und öffentlicher Dienst beim DGB Bundesvorstand

Quelle: Beamten-Magazin 02/2011

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