Leiharbeit in Bundesbehörden; Bund

Leiharbeit in Bundesbehörden

Auch in den Bundesbehörden sind zunehmend mehr Leiharbeiter beschäftigt: Ihre Zahl wuchs zwischen 2008 und 2010 von 771 auf 1.593. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Die meisten Leiharbeiter, nämlich 1.381, waren im letzten Jahr als Kantinenkräfte im Umfeld des Verteidigungsministeriums beschäftigt gewesen. 1.152 Mal seien Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter Krankheits- und Urlaubsvertretungen gewesen, 147 Mal hätten sie der „Bewältigung von Arbeitsspitzen“ gedient, 72 Mal der „Überbrückung bei Nachbesetzungen“. Zumeist hätten die Arbeitsverhältnisse zwei Monate angedauert, lediglich drei Prozent seien übernommen worden. Die Linksfraktion kritisierte diese Entwicklung. Es gehe dabei „offensichtlich um den systematischen Ersatz von regulären Stellen durch Leiharbeit“, von der Bundesregierung benutzt zu „Lohndumping und zum Heuern und Feuern“.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2011

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