Beschäftigte planen Veränderungen mit; Bremen

Beschäftigte planen Veränderungen mit

Bremer Landesbeschäftigte sollen früh einbezogen werden, wenn neue Arbeitsstrukturen und Projekte geplant sind. Das haben Senat und Gesamtpersonalrat in der Dienstvereinbarung zu „Grundsätzen und Verfahren der Beschäftigtenbeteiligung bei Organisationsentwicklungsprozessen“ besiegelt. Sie beschreibt, wie und wo die Beschäftigten an neuen organisatorischen Regelungen mitarbeiten können. Es soll darauf geachtet werden, dass unterschiedliche Gruppen aus verschiedenen Hierarchieebenen beteiligt werden. Auch die Interessenvertretungen würden von vornherein einbezogen. Über Ziele von Veränderungsprozessen soll frühzeitig informiert werden, Entscheidungsverfahren sollen transparent sein. „Es ist sinnvoll, die Erfahrungen und Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den notwendigen Umbau der Verwaltung zu nutzen“, befand Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne). Die Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, Doris Hülsmeier, ist überzeugt, dass „die Beteiligung ein Garant für gute Arbeit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und gute Arbeitsbedingungen ist“. Aufgrund von Finanznot und veränderten Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen überprüft Bremen seine Verwaltungsstrukturen.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2011


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