DGB dringt auf kürzere Wochenarbeitszeit; Thüringen

DGB dringt auf kürzere Wochenarbeitszeit

Der DGB erinnert die Landesregierung in Thüringen an ihr Versprechen, zur 40-Stunden-Woche für Beamtinnen und Beamte zurückzukehren. Es habe bereits zahlreiche Ankündigungen und sogar einen konkreten Termin gegeben: Der Innenminister habe den 1. Januar 2011 genannt. Der Regierungssprecher habe den Beschäftigten in einem Interview die 40-Stunden-Woche als Weihnachtsgeschenk angekündigt, schreibt der Bezirksvorsitzende Stefan Körzell in einem Brief an Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) und ihren Stellvertreter Christoph Matschie (SPD). „Das Auftreten der Regierung in dieser Frage ist für uns nicht weiter hinnehmbar“, erklärt Körzell darin. Er appelliert an Lieberknecht und Matschie, die 40-Stunden-Woche rückwirkend zum 1. Januar einzuführen. Die Landesregierung will im Gegenzug zur Senkung der Wochenarbeitszeit um zwei Stunden jedoch die Lebensarbeitszeit von 65 auf 67 Jahre anheben. Der DGB lehnt das ab.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2011

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