„Vereinbarung zur Lehrerausbildung kommt zu spät“; Sachsen-Anhalt

„Vereinbarung zur Lehrerausbildung kommt zu spät"

Mit der Unterzeichnung von Kapitulationsurkunden vergleicht die GEW die zwischen der Landesregierung und den Hochschulen in Sachsen-Anhalt geschlossenen Zielvereinbarungen. Damit werde die Unterfinanzierung der Bildungsstätten von mindestens 30 Mio. Euro zementiert, bedauerte der GEW-Landesvorsitzende Thomas Lippmann. An den Hochschulen wird mit der Vereinbarung ein System der „Leistungsorientierten Mittelvergabe“ eingeführt. Einen Teil der Personalkosten sollen sie selbst erwirtschaften. Außerdem wird bis 2013 eine Zahl von 650 Plätzen für Studienanfänger/innen in den Lehramtsstudiengängen angestrebt. Die Vorgaben werden Lippmann zufolge erst in sechs bis acht Jahren wirksam, entsprächen aber den jetzt schon notwendigen Absolventenzahlen. „Insofern kommt diese Lehrerausbildungsvereinbarung fünf Jahre zu spät.“

Quelle: Beamten-Magazin 01/2011

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