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Die Stiftung

Die Stiftung „Arbeit und Umwelt" der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie war bei ihrer Gründung 1990 die erste gewerkschaftliche Umweltstiftung in Europa. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, humane Arbeits-, Umwelt- und Lebensbedingungen in einer hochentwickelten Industriegesellschaft zu fördern. Eine Balance zwischen wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Entwicklung soll hergestellt werden. Zum Schutz der Umwelt bindet die Stiftung sowohl die Beschäftigten in den Betrieben als auch die Gesellschaft ein. Umweltschutz soll arbeitnehmerfreundlich sein und Beschäftigung fördern.

Mit eigenen Projekten, Projektförderung, Studien und Beratung versucht die Stiftung, ihre Ziele zu verwirklichen. Außerdem lobt sie regelmäßig einen mit 25.000 Euro dotierten Umweltpreis aus.

Die Einrichtung finanziert sich eigenen Angaben zufolge hauptsächlich durch Zinserträge aus dem Stiftungsvermögen, Spenden sowie Beiträgen des Fördererkreises. Hier sind umweltpolitisch interessierte Menschen und Institutionen Mitglied. Das Stiftungskapital stammt aus der Industriegewerkschaft Chemie-Papier-Keramik, anlässlich deren 100-jährigen Bestehens die Stiftung entstand. Vorstandsvorsitzender ist Egbert Biermann, früherer Bundesbeamtensekretär des DGB. Den Gremien gehören Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Industrie sowie Betriebsräte an.

Quelle: Beamten-Magazin 12/2010

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