GdP: Polizei pfeift personell aus dem letzten Loch; Bayern

GdP: Polizei pfeift personell aus dem letzten Loch

Die GdP teilt nicht die Zufriedenheit des bayerischen Innenministers mit dem Personalstand der Polizei. Der Landesvorsitzende Harald Schneider widerspricht dem Eindruck, es gebe genug Beschäftigte, die für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Im Bereich jedes Polizeipräsidiums gebe es Dienststellen, die personell „aus dem letzten Loch pfeifen“. Schneider warnt, kleine Dienststellen auf dem Land, die nachts nur eine Streife losschicken können, seien die ersten, „die auf der Strecke bleiben“. Verschärft werde die Situation dadurch, dass in den kommenden Jahren vermehrt Beamtinnen und Beamte in den Ruhestand gehen. „In jedem Polizeipräsidium verschwindet so im nächsten Jahr das Personal einer Inspektion.“ Schneider fordert daher für die Verhandlungen über den Haushalt 2011/12: „Wir brauchen pro Jahr 1.000 Neueinstellungen und keine einzige weniger.“

Quelle: Beamten-Magazin 10/2010

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