DGB will Mindestlohn im Tariftreuegesetz; Saarland


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DGB will Mindestlohn im Tariftreuegesetz

Mindestlohn und repräsentative Tarifverträge fordern die Gewerkschaften ein, damit das geplante saarländische Tariftreue- und Vergabegesetz volle Wirkung entfalten könne. Das Gesetz soll Lohndumping bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verhindern und Mitte September verabschiedet werden. Der DGB schlägt einen gesetzlich festgelegten Stundenlohn von wenigstens 8,50 Euro vor. Ansonsten könne es zu „enormem Lohndruck“ kommen angesichts der ab 2011 geltenden vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Union. Das Saarland solle nicht zur Billigzone neben Nachbarregionen wie Luxemburg verkommen, fordert der DGB-Landesvorsitzende Eugen Roth. Er warnt vor „Scheingewerkschaften“ und „Gefälligkeitstarifverträgen“, die aufgrund von Regelungslücken abgeschlossen würden.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2010

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