Studie sieht steigenden Bedarf an Lehrern; Mecklenburg-Vorpommern

Studie sieht steigenden Bedarf an Lehrern

In Mecklenburg-Vorpommern müssen bis 2020 alle Lehrerstellen erhalten und neue Kräfte ausgebildet werden. Das schlussfolgert die GEW aus einem Gutachten des Bildungsforschers Klaus Klemm, das die norddeutschen Landesverbände in Auftrag gegeben hatten. Bis 2020 ergebe sich ein Einstellungsbedarf von 686 Lehrerinnen und Lehrern pro Jahr. Die GEW fordert daher von der Landesregierung eine klare Perspektive zur Personalversorgung. Hierzu gehöre Werbung für den Beruf, gute Studienbedingungen und gute Betreuung im Referendariat. Ein Personalentwicklungskonzept soll die Arbeitsbedingungen der Berufstätigen verbessern. Sie sollen so gestaltet werden, dass Lehrer/innen den wachsenden Anforderungen gerecht werden können. Die GEW fordert, dass die Landesregierung die Zahl der Unterrichtspflichtstunden senkt und zur Vollzeitbeschäftigung in allen Schularten zurückkehrt. Die Zwangsteilzeit wurde im Jahr 2000 eingeführt, um Entlassungen wegen sinkender Schülerzahlen zu vermeiden.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2010

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