ver.di will kleinere Kindergruppen; Mecklenburg-Vorpommern

ver.di will kleinere Kindergruppen

Einen besseren Personalschlüssel in Mecklenburg-Vorpommerns Kindertagesstätten fordert ver.di. Die Ziele und Inhalte des Entwurfs für ein neues Kindertagesförderungsgesetz seien nicht umsetzbar, wenn eine Erzieherin 18 Kindergarten- beziehungsweise 22 Hortkinder betreue. Selbst die bestausgebildete Kraft könne dann nicht noch höchste qualitative Bildungsanforderungen erfüllen. ver.di schlägt ein Zahlenverhältnis von 1:10, maximal 12 im Kindergarten und 1:12, höchstens 14 im Hort vor. Das jetzt vorgesehene Gesetz solle einen Anfang machen und die Gruppengröße verringern. In zweijährigen Abständen soll das Verhältnisdann angepasst werden, bis der gewünschte Betreuungsschlüssel erreicht ist. ver.di betont, dass die erzieherische Arbeit auch entsprechend entlohnt werden muss. Maßstab müsse der Tarifvertrag für den Sozial- und Erziehungsdienst im öffentlichen Dienst sein.

Quelle: Beamten-Magazin 07/2010

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019