Beschäftigte des Uniklinikums fürchten um ihren Arbeitsplatz; Schleswig-Holstein

Beschäftigte des Uniklinikums fürchten um ihren Arbeitsplatz

Aus der Strukturkommission der schleswigholsteinischen Regierungskoalition ist die Absicht an die Öffentlichkeit gedrungen, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck verkaufen zu wollen. Damit habe die Koalition vor allem die Pflege- und Servicekräfte des Klinikums in Angst und Schrecken versetzt. „Sie sind es, deren Arbeitsplätze als erste bei einer Privatisierung gefährdet werden“, kritisierte der Vorsitzende des DGB Nord Uwe Polkaehn. Er betonte, dass der DGB sich für den Erhalt des Uniklinikums auch in Lübeck einsetze: „Die öffentliche Daseinsvorsorge im Gesundheitsbereich wird in Lübeck wesentlich durch das UK SH gewährleistet“, so der Bezirkschef. „Durch eine Privatisierung werden die medizinischen Studiengänge an der Universität Lübeck in Frage gestellt, ohne sie kann man schwerlich noch von einer Universität sprechen.“

Quelle: Beamten-Magazin 05/2010



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