Nils Kammradt, Bereichsleiter Öffentlicher Dienst und Beamte beim DGB Bundesvorstand; Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Tarif- und Besoldungsrunde im Bund dominiert unsere Arbeit in der ersten Hälfte dieses Jahres. Unser vorläufiges Fazit: Schnell und weitgehend zeit- und inhaltsgleich werden die Bezüge im Bund steigen. Deutliche Kritik gibt es vor allem daran, dass die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger keine Einmalzahlung erhalten sollen. Deshalb bleibt die Besoldungsrunde weiter auf der Tagesordnung, denn nun muss das Parlament entscheiden und auch dort werden wir die Anliegen der Beschäftigten vorbringen. Die Versorgung wird uns auch über dieses Jahr hinaus weiter beschäftigen. Die DGB-Bundeskommission für Beamtinnen und Beamte hat sich zum Auftrag gemacht, die Entwicklung in Bund und Ländern intensiv zu verfolgen und den ständigen Angriffen in den Medien klare Argumente entgegenzuhalten. Die „Trennung der Systeme", wie sie derzeit in Baden-Württemberg vorbereitet wird, soll genau unter die Lupe genommen werden. Denn: Weitere Kürzungen in der Versorgung – ob offen oder verdeckt – darf es nicht geben.
Es gibt viel zu tun. Der Bundeskongress hat dem DGB ein klares Mandat für weitere vier Jahre intensiver Arbeit verliehen. Zu den Kernaufgaben zählt auch nach der neuen Satzung die Vertretung der Beamtinnen und Beamten als ihre Spitzenorganisation. Das ist für uns nicht nur eine Aufgabe, sondern eine politische Verpflichtung.

Nils Kammradt
Bereichsleiter Öffentlicher Dienst und Beamte
beim DGB Bundesvorstand

Quelle: Beamten-Magazin 05/2010


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