Entrüstung über geplante Forst-Privatisierung; Thüringen

Entrüstung über geplante Forst-Privatisierung

Beschäftigte des „Thüringen-Forst“ laufen Sturm gegen Privatisierungspläne von Forstminister Jürgen Reinholz (CDU). Das Ministerium für Landwirtschaft, Forst und Naturschutz will rund 800 Waldarbeiter/innen, Forstwirte sowie technisches und Verwaltungspersonal in eine landeseigene GmbH ausgliedern. Auch Beamtinnen, Beamte und Angestellte würden sich darin wiederfinden, klärt Uwe Zehner von der IG BAU auf. Die Thüringer DGB-Vorsitzende Renate Licht betont, der Thüringer Wald müsse nachhaltig bewirtschaftet werden, und die Beschäftigten müssten für gute Arbeit guten Lohn erhalten. „Dies darf nicht als kurzfristige Lösung von Haushaltsproblemen zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger und der Beschäftigten geopfert werden.“ Der DGB befürchtet, dass die Ausgliederung des Thüringen-Forst ähnlich wie die der Thüringer Straßen-Instandsetzungs-GmbH (TSI) verläuft. Die TSI wurde 2002 verkauft und privatisiert, 300 Arbeitsplätze wurden abgebaut.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2010



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