DGB kritisiert Sparvorgaben; Rheinland-Pfalz

DGB kritisiert Sparvorgaben

Der DGB Rheinland-Pfalz weist die Kritik des Landesrechnungshofes an der Personalausstattung des Landes als nicht nachvollziehbar zurück. Wenn der Rechnungshof Personal einsparen wolle, müsse er auch sagen, welche Aufgaben nicht mehr erledigt werden sollen, entgegnete der Bezirksvorsitzende Dietmar Muscheid. Der Landesrechnungshof hatte in seinem Jahresbericht 2008 kritisiert, das Land habe trotz Steuereinnahmen in Rekordhöhe weiter Schulden aufgenommen. Er forderte ein „einschneidendes Konsolidierungskonzept“ für den Haushalt und unter anderem eine „zweckmäßige Organisation der Verwaltung und bedarfsgerechten Personaleinsatz“. In den Grundbuchämtern machen die Rechnungsprüfer einen Überhang von 55 Stellen aus. Auch Finanzämter, Landeskriminalamt und berufsbildende Schulen für Agrarwirtschaft setzten zu viel Personal ein.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2010

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