Schösser: Zu hohe Hürden für Weiterbildung; Bayern

Schösser: Zu hohe Hürden für Weiterbildung

Der DGB Bayern fordert für Beamtinnen und Beamte mehr Chancen zur beruflichen Weiterbildung. „Weiterbildung und Qualifizierung von Beamten unterliegen weiterhin zu hohen Hürden“, kritisierte der Vorsitzende Fritz Schösser im Spitzengespräch mit Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) zur geplanten Dienstrechtsreform. Berufliche Erfahrung dürfe nicht geringer eingeschätzt werden als die Erstqualifizierung. Positiv wertet der DGB, dass die Beförderung das zentrale Element der Leistungsanerkennung bleiben und die vorgesehene Leistungsbesoldung zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden soll. Er bedauert jedoch, dass die Reform nicht genutzt werde, um die Eingangsbesoldung der Lehrer/innen bei A 13 zu vereinheitlichen. Lehrkräfte an Grund- und Hauptschulen sollen weiterhin schlechter bezahlt werden. Verbesserungsbedarf sieht Schösser auch bei der Beteiligung der Personalvertretung. Er fordert Mitbestimmung bei der Festlegung der Kriterien zur Leistungsbesoldung. Einig waren sich Schösser und Fahrenschon darin, dass eine Untersuchung die Dienstrechtsreform begleiten soll, um Fehlentwicklungen zu vermeiden.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2010



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