Beamte fordern höhere Einkommen; Berlin

Beamte fordern höhere Einkommen

Rund 150 Beamtinnen und Beamte haben mit einer Aktion den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst Berlins Nachdruck verliehen. Bei einer „aktiven Suppenpause“ vor dem Verhandlungsort in der Senatsverwaltung für Inneres erinnerten sie an ihre Einkommenssituation. Seit 2004 wurde die Besoldung nicht erhöht. Das Land zahlt ihnen auch nicht den 2008 für die Tarifbeschäftigten vereinbarten monatlichen Sockelbetrag von 65 Euro. Da Berlin 2003 aus dem Arbeitgeberverband austrat, wurden die für andere Länder inzwischen vereinbarten Einkommenserhöhungen nicht übernommen. ver.di zufolge haben die Berliner Beschäftigten Einbußen von 5,9 Prozent im Vergleich zu den Beschäftigten in den anderen Ländern. In den Tarifverhandlungen bot der Senat bisher eine Einkommenserhöhung von 1,2 Prozent ab 2011 an, die jedoch durch Arbeitszeiterhöhung der West-Beschäftigten von 38,5 auf 40 Stunden pro Woche kompensiert werden soll. „Das ist eine Minusrunde“, sagte Uwe Januszewski, Vorsitzender des ver.di-Landesbeamtenschusses, „wir brauchen eine Besoldungserhöhung ab 2010“. Vor diesem Hintergrund sorgt die Diätenerhöhung der Berliner Abgeordneten für großen Unmut. Die Diäten sollen zum 1. Januar um 9,6 Prozent steigen.

Quelle: Beamten-Magazin 12/2009



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