Weniger Stellen im öffentlichen Dienst; Brandenburg

Weniger Stellen im öffentlichen Dienst

Die Zahl der Beschäftigten in Brandenburgs öffentlichem Dienst soll bis 2019 um 11.000 sinken. Laut Koalitionsvereinbarung der neuen rot-roten Landesregierung würde jede fünfte Stelle gestrichen, jedoch ohne betriebsbedingte Kündigungen. Durch altersbedingtes Ausscheiden und Fluktuation soll sich die Zahl von jetzt 51.000 Beschäftigten auf 40.000 verringern. SPD und Linke haben sich darauf verständigt, 1.250 Lehrer/innen während der Regierungsperiode bis 2014 neu einzustellen. Außerdem sollen die rund 650 Polizeianwärter/innen in Ausbildung in den Landesdienst übernommen werden. Bei den Sondierungsgesprächen hatte Finanzminister Rainer Speer (SPD) mit der Forderung für Auf sehen gesorgt, die Zahl der Polizeistellen bis 2019 um ein Drittel auf weniger als 6.000 zu reduzieren. Der GdP-Landesbezirksvorsitzende Andreas Schuster erklärte, Speers Forderung gehe an der Realität vorbei und sei in keiner Form sachlich begründbar. Schuster zufolge wären sogar jährlich 300 Neueinstellungen bei der Polizei möglich. Der Personalabbau könne und müsse gestoppt werden.

Quelle: Beamten-Magazin 11/2009



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