Erinnerungswand zum Gedenken; Bund

Erinnerungswand zum Gedenken

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat am Berliner Hauptsitz seines Ministeriums eine Erinnerungswand eingeweiht, mit der der 66 Menschen gedacht wird, die bei Einsätzen im In- und Ausland ums Leben gekommen sind. Darunter sind 44 Bundespolizisten (bzw. Angehörige des ehemaligen Bundesgrenzschutzes), 18 Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks und vier Beamte des Bundeskriminalamts. 19 der 66 Todesfälle ereigneten sich im Auslandseinsatz, z. B. in Bosnien, Mazedonien, Russland, Afghanistan oder dem Irak. Die Gedenkwand enthält Tafeln für jeden Verstorbenen, auf denen sich Name, Geburts- und Todesdatum, Angaben zur Todesursache und ein Bild befinden. Damit solle gezeigt werden, dass das Wirken ihrer Angehörigen gewürdigt und deren Leistung und das Opfer nicht vergessen werde, sagte Minister Schäuble gegenüber den Hinterbliebenen. „Die Gedenkwand erinnert uns auch daran, dass eine Gesellschaft nur zusammenhalten kann, wenn es Menschen gibt, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich für andere einzusetzen, selbst dann, wenn es gefährlich ist.“

Quelle: Beamten-Magazin 10/2009



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