DGB dringt auf Beschluss zur Arbeitszeitverkürzung; Bayern

DGB dringt auf Beschluss zur Arbeitszeitverkürzung

Der DGB fordert, dass die angekündigte Rückkehr zur 40-Stunden-Woche für Bayerns Beamtinnen und Beamte nun auch beschlossen und umgesetzt wird. Ein zweites Umfallen in dieser Frage nach der Bundestagswahl am 27. September könne sich die Staatsregierung nicht leisten, warnt der DGB. Die von Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) angekündigte Kombination von Arbeitszeitverkürzung und Ausweitung der Ausbildung nennt Bayerns DGB-Vorsitzender Fritz Schösser „einen sinnvollen Schritt“. Die 42-Stunden-Woche soll zum 1. August 2012 und zum 1. August 2013 um je eine Stunde verkürzt werden. Die dann zusätzlich benötigten Kräfte sollen durch mehr Ausbildung gewonnen werden. Der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Schuster hält die Zahl von 870 zusätzlichen Auszubildenden für viel zu niedrig, um die Auswirkungen der Arbeitszeitreduzierung aufzufangen. Er erinnert daran, dass 2004die Stundenzahl mit der Begründung erhöht worden sei, dass dadurch 5.000 Stellen eingespart werden könnten.

Quelle: Beamten-Magazin 9/2009



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